DOXA SUB - WIE ALLES BEGANN
Im September 1964 trafen sich Urs Eschle, Chefentwickler der Uhrenmanufaktur Doxa, und drei Taucher am Ufer des Neuenburger Sees zu einem ungewöhnlichen Experiment. Der Ingenieur hatte einen Fächer mit unter- schiedlich lackierten Holzpaletten mitgebracht. In 30 Meter Tiefe wollten die vier feststellen, welche Farbe dort am besten zu erkennen ist. Als die Männer wieder an der Oberfläche waren, hatten sie sich für die orangefarbene Tafel entschieden und damit die Zifferblattfarbe für die geplante Taucheruhr festgelegt. Denn der ungewöhnliche Test war Bestandteil von Eschles Forschungen auf der Suche nach einer perfekten Taucheruhr, der ersten reinen Sporttaucheruhr überhaupt.
Eschle arbeitete dabei unter anderem auch mit Jacques-Yves Cousteau zusammen,  mit dem er die einseitig drehbare Lünette mit der Deko-Tabelle entwarf. Anhand dieses Drehrings liessen sich die Auftauch- beziehungsweise Resttauchzeiten je nach Tauchtiefe einstellen. Die spezielle Lünette liess Eschle patentieren. Cousteau war von der Idee der Taucheruhr so begeistert, dass er noch vor Erscheinen der Uhr im Jahr 1967  die ersten 4000 Exemplare für seine Firma US-Divers bestellte.
Noch Ende der sechziger Jahre entdeckte der angehende Ingenieur und Taucher Clive Cussler eine dieser Uhren in einem kleinen Laden. er war von der Klarheit ihrer Anzeigen, vom massiven Stahlkorpus und von der Lünette fasziniert. Sein Chef, Dem diese Begeisterung nicht entgangen war, schenkte den Zeitmesser dem jungen Mann. Viel später - Clive Cussler war da schon ein bekannter Schriftsteller - setzte er der Uhr ein Denkmal, indem er sie Dirk Pitt anzog, dem Heldern seiner Romane. Spätestens zu diesem Zeitpunkt war die Orange Doxa zur Kultuhr unter Tauchern avanciert.

Hier einige Links zu Historischen Unterlagen:

- Patent (PDF Format)

- Preisliste / Katalog

- Beschreibungen

- Jacques Cousteau / US Divers