In diesem
Beitrag werde ich auf die Unterschiede der Synchron und Aubry Äras
eingehen, insbesondere was und wie sich die Uhren während diesem
Inhaberwechsel geändert haben. Während der Krise in der
Uhrenindustrie in den 70igern durch die Einführung der Quartzuhren
(Batteriebetrieben) wurden Holdings gegründet, unter anderem die
Synchron, wo Marken wie Girard-Perregaux, Zyma oder Eberhard Co.
eingeschlossen waren. Auch Doxa gehörte dieser Holding an und die
Uhren wurden mit dem bekannten Logo versehen. Einerseits auf dem
Zifferblatt andererseits auf dem Gehäuseboden, Bandschliesse und
Krone. Das Segelboot auf dem Gehäuseboden hatte ausgedient. (Bild
unten)
|

|
| Während
der Synchron-Zeit wurden neben dem Logo nur wenige
Schönheitsveränderungen gemacht. Das Uhrenband der Sub wurde
bei der Schliesse etwas verbreitert um es stabiler zu machen und bei
den Bandanstössen endete das Band auf die Gehäusebreite,
statt auf dem Innenmass des Bandanstosses. Produktepflege wie bei Rolex
war über Jahre der Erfolg der Doxa Sub`s, jedoch sollte sich dies
bald ändern. Als anfangs der 80iger die Gebrüder Aubry die
Firma Doxa übernahmen wechselte auch die Marketingstrategie. Die
neue Strategie lautete Diversifikation bei den Sub`s.
Zifferblätter, Zeiger, Drehringe, Werke, Typenbezeichnung,
Gehäuseformen ect. wurden geändert und neues produziert. Im
Bild unten eine Synchron 300T Professional und eine eigens für
die Französische Navy poduzierte SUB300T Divingstar jedoch mit
einem Zifferblatt einer 750er mit breiteren Stundenindexen. Gut zu
erkennen der breitere Stundenzeiger, der erst bei Aubry eingeführt
wurde. Die heutigen älteren Sub`s, die diese breiteren
Stundenzeiger haben, wurden während späteren Servicearbeiten
an den Uhren ausgewechselt. |

|
Das Doxa Logo wurde grösser und die
Qualität des Drucks kleiner. Auch der stabilere Drehring wude duch
einen schlechteren ersetzt. Nicht nur äusserliche Änderungen
wurden gemacht, auch Quartzwerke wurden eingeführt und andere
Gehäuseformen gemacht wie die bekannte SUB600T (Bild unten). Neue
Stundenindexe wurden kreiert und die Bezeichnung Divingstar galt nicht
mehr ausschliesslich für Gelb, sondern auch für Orange.
|

|
Die
Drehringe gab es ebenfalls in
verschiedenen Variationen und leider auch ohne die patentierte
Tiefenskala wie in einem weiteren Bild einer 600T by Aubry zu sehen ist
(Bild unten einer Quartzversion). Sekundenzeiger mit neuer Form ist
ebenfalls zu erkennen. Diese Drehringe waren sehr anfällig auf
Kratzer und heute ist es schwer eine gut erhaltene Aubry zu finden.
|

|
Im
Bild unten eine der letzteren Aubry Doxas. Kaum mehr erkennbar
und der Begriff SUB war weg. Meiner Meinung nach ein schlechter Weg und
der Erfolg blieb bei Aubry aus. Die Jenny Familie (heutige
Besitzer von Doxa und Taucheruhren Pioniere) zeigen und beweisen, dass
man qualitativ hochwertige Sub`s mit schönem Design produzieren
kann, das Rezept für den heutigen Erfolg von Doxa.
|

|
Im Bild unten der Gehäuseboden einer
Aubry SUB600T mit dem Kreuzlogo das ebenfalls auf der Krone zu finden
ist.
|

|
Spätere
SUB`s by Aubry hatten, das
heute noch für andere Doxa Uhren (neben den SUB`s) verwendete
Logo, auf dem Gehäuseboden .
|

|
Hier
noch ein Bild einer Doxa SUB 750T (Bild unten). Wieviele verschiedene
Tiefenbezeichnungen produziert wurden ist heute nicht mehr sicher zu
sagen. Von Aubry wurden die SUB600T, SUB750T und angeblich SUB500T,
SUB1000T eingeführt.
|

|